Solarenergie
Die Entscheidung für eine Heizungstechnik ist gut zu bedenken, doch sollten Überlegungen für den gewünschten Energieträger voraus gehen. Im Allgemeinen sind heutzutage meist Gas- oder Ölheizungen vorgesehen. Alternative Energien wie Windkraft oder Solarthermie werden meist nur auf besonderen Wunsch des Bauherren angeboten. Haben Sie schon einmal an regenerative Energien gedacht?
Allerdings reicht die Sonne alleine für eine preisgünstige und umweltfreundliche Energiegewinnung nicht aus. Mit auf Hausdächern installierten Solaranlagen kommt ein wenig Technik hinzu; Technik, die ihrerseits vor allem eines benötigt: Kupfer. Denn das rote Metall ist das A und O der Solarthermie. Selektiv beschichtete Kupferbleche sammeln die Sonnenwärme und leiten sie durch Kupferrohre in jedes Zimmer. Über kupferne Elektroleitungen wird schließlich die ganze Anlage präzise gesteuert.
Kupfer muss es deswegen sein, weil erst das hoch leitfähige Metall den Sonnenkollektoren zu einem hohen Wirkungsgrad verhilft. So sparen 15 - 20 qm große Kollektorflächen auf dem Dach in Verbindung mit einem entsprechenden Warmwasserspeicher bis zu 33 Prozent der normalen Heizenergie - das genügt, um Heizung und Warmwasserbereitung bis in den Winter hinein vollständig mit Sonnenenergie abzudecken. Und Angst vor Energiepreiserhöhungen muss man auch nicht mehr haben, da die Sonne als umweltfreundlicher und kostengünstiger Energiespender unendlich zur Verfügung steht.
Vor allem die Kombination thermischer Solaranlagen mit Flächenheizungen erfreut sich großer Beliebtheit. Wer eine gut funktionierende Solaranlage
besitzt, kann seine konventionelle Heizung noch lange ausgeschaltet lassen, während seine Nachbarn bereits auf teures Gas oder Öl zurückgreifen müssen. Allerdings stellen die in solarthermischen Anlagen auftretenden Temperaturen, die selbst in Speichernähe noch 130 Grad Celsius betragen können, besonders hohe Anforderungen an die verwendeten Werkstoffe. Kupferrohre sind hierfür – ebenso wie für Flächenheizungen im allgemeinen – geradezu prädestiniert. Bei Flächenheizungen ist die Wärmeleitfähigkeit entscheidend – ein Gebiet, auf dem Kupfer (abgesehen von Silber und im Gegensatz zum Wärmeisolator Kunststoff) unübertroffen ist.
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