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Sanitärinstallation

An die Sanitärausstattung eines Eigenheims werden mitunter recht unterschiedliche Anforderungen gestellt: Für den einen ist sie Mittel zum Zweck, für den anderen ein Stück Wohnkultur. In kaum einem anderen Bereich ist die Spannbreite der möglichen Ausführungsvarianten so groß, wobei die Unterschiede bereits bei der Raumplanung beginnen. Als Bauherr sollten Sie sich in jedem Fall frühzeitig über den Markt und die Produktpalette der verschiedenen Hersteller informieren. Bevor Sie den Installationsauftrag erteilen, erstellen Sie am besten eine Checkliste.



Checkliste zur Sanitärinstallation

Bei der Partnersuche für Ihre Heizungs- bzw. Sanitärinstallation sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Beauftragen Sie grundsätzlich nur konzessionierte Meisterbetriebe.
  • Kontaktieren Sie mehrere Firmen und lassen Sie diese anhand konkreter, gleichlautender                                                                                           Angaben für Sie leicht vergleichbare Angebote erstellen.
  • Verlangen Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag und achten Sie darauf, dass darin tatsächlich alle notwendigen Arbeiten berücksichtigt sind. Spätere Zusatzaufträge könnten den letztlich zu zahlenden Preis beträchtlich in die Höhe treiben.
  • Geben Sie Ihre individuellen Wünsche bezüglich Materialauswahl und Fabrikat bekannt (z.B. Verwendung von Kupferrohrmaterial, bestimmte Dämm- und Isolierstoffe, spezielle Markengeräte, Armaturen etc.).
  • Vergleichen Sie Preise, Nachlässe, Zahlungskonditionen, Montagezeiten sowie allfällige Nebenleistungen, z.B. Reinigung, Schuttabfuhr, Verputzarbeiten, Entsorgung alter Geräte.
  • Informieren Sie sich über Garantie- und Gewährleistungsbestimmungen sowie behördliche Auflagen und Genehmigungsverfahren.
  • Schließen Sie unbedingt eine schriftliche Vereinbarung ab. Nur so haben Sie bei nachträglich auftretenden Reklamationen gesicherten Anspruch auf eine rasche und erfolgreiche Abwicklung.

 

Trinkwasser

Gesundes Trinkwasser ist unser wertvollstes Lebensmittel. Wie jedes andere Lebensmittel kann es aber auch verderben, das heißt durch bakterielle oder chemische Einflüsse an Qualität einbüßen. Um das zu verhindern, muss das Leitungssystem wie eine perfekte Lebensmittelverpackung funktionieren. Es darf seinen Inhalt nicht verändern und muss ihn gegen Verunreinigungen schützen.

Kupfer erfüllt den Anspruch der Verbraucher auf preiswerte, nützliche, verlässliche und sichere Produkte in vorbildlicher Weise. Dies alles sind im Übrigen auch Ansprüche, die heute an ein nachhaltiges Bauen gestellt werden. Doch geht es über wirtschaftliche und funktionale Kriterien hinaus. Gesundheitliche Unbedenklichkeit und ökologische Fragen sind bei der Verwendung von Baustoffen ebenfalls zu berücksichtigen. Auch hier muss sich Kupfer nicht verstecken. Im Gegenteil: Es ist hygienisch rein und wirkt auf Bakterien wachstumshemmend. Der Werkstoff eignet sich daher hervorragend für die Trinkwasserinstallation: Im Wasser vorhandene Bakterien können sich kaum vermehren. Da das Metall hermetisch dicht ist, schützen Kupferrohre vor störenden äußeren Einflüssen wie schlechtem Geschmack oder Geruch. Natürlich haben auch Krankheitserreger keine Chance einzudringen.

So bleibt eine gleich bleibend hohe Trinkwasserqualität gewährleistet. Sollten sich dennoch einmal Erreger wie beispielsweise Legionellen im Trinkwassersystem finden, so erweist sich die Desinfektion bei hohen Temperaturen immer dann als besonders effizient, wenn Kupferrohre verwendet worden sind. Bauherren, die auf Nummer sicher gehen wollen und sich bei ihren Hausinstallationen für Kupfer entscheiden, profitieren also gleichermaßen von seinen antibakteriellen Eigenschaften und von der außergewöhnlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber sehr hohen Temperaturen.

In Altbauten findet man – obwohl seit rund 30 Jahren verboten – vereinzelt immer noch Trinkwasserrohre aus Blei. Blei ist ein giftiges Element, das sich im Wasser anreichert, die Nerven schädigt und bei Kleinkindern die geistige Entwicklung beeinträchtigen kann. Wenn Sie vermuten, dass bei Ihnen noch Bleileitungen im Haus liegen, lassen Sie Ihr Wasser untersuchen und den Bleigehalt überprüfen.