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Trinkwasser - Verbindungstechniken

Einsatz von Kupferrohren und -fittings in Trinkwässern    

Installationsbauteile aus Kupfer können in allen Trinkwässern (gemäß der jeweils geltenden Trinkwasserverordnung) eingesetzt werden.

Zusätzlich müssen die Anforderungen der DIN 50930-6 erfüllt werden. Demnach kann Kupfer ohne weitere Einzelfallprüfung eingesetzt werden, wenn:

  • der pH-Wert des Trinkwassers größer oder gleich pH 7,4 ist oder
  • im Bereich von pH 7,0 bis kleiner pH 7,4 der TOC-Wert 1,5 mg/l (g/m3) nicht übersteigt.

 

Dabei ist der TOC-Wert das Maß für die im Wasser enthaltene Menge an organischem Kohlenstoff. Diese Angaben können den von den Wasserversorgungsunternehmen kostenlos zur Verfügung zu stellenden Wasseranalysen entnommen werden - eine spezielle Wasseruntersuchung ist daher für die Beurteilung der Einsatzbereiche nicht erforderlich. Die in DIN 50930-6 aufgeführten Einsatzbereiche für Kupferrohre und -fittings gelten nicht für Armaturen aus Kupferwerkstoffe (Messing, Rotguss) oder innenverzinnte Kupferrohre mit DVGW-Prüfzeichen. Diese können in allen Trinkwässern gem. Trinkwasserverordnung eingesetzt werden.

Im Abmessungsbereich bis einschließlich 28 x 1,5 mm dürfen Kupferrohre weichgelötet werden und es können Verbinder wie Press-, Klemmring- oder Steckverbinder verwendet werden. Rohrabmessungen ab 35 x 1,5 mm und größer können zusätzlich durch Hartlöten oder Schweißen verbunden werden.

 

Informieren Sie sich in unserem 18 Minütigen Video über fachgerechtes Verbinden von Kupferrohren:

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