Erster Stipendiat schließt Meisterprüfung erfolgreich ab
Initiative Kupfer bekennt sich zum Meister:
Sein Name ist Programm: Als erster Stipendiat der Aktion der Initiative Kupfer „Wir bekennen uns zum Meister“ hat Thomas Klug aus Ilmspan seine Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk abgelegt – und mit der Gesamtnote „gut“ bestanden. Aber auch die anderen vier Absolventen haben bereits einige Teilprüfungen erfolgreich hinter sich gebracht.
Mit gerade einmal 23 Jahren zählt Thomas Klug sicherlich zu den „Youngstern“ in der Meisterriege. Anfang August konnte der Stipendiat vor der Handwerkskammer Unterfranken beweisen, dass er zu Recht das Meisterstipendium der Initiative Kupfer erhalten hat: Vier Mal „gut“ zeigt sein Abschlusszeugnis.
Jetzt strebt Klug eine Position in leitender Funktion tätig an. Dennoch möchte er auch im Bereich der Ausbildung verstärkt arbeiten. Eine Mitarbeit im Gesellenprüfungsausschuss zählt dabei zu seinen Zielen. Langfristig ist ein eigener Betrieb sein größter Traum. Der erste Meilenstein zur Erfüllung dieses Wunsches ist nun erfolgreich gesetzt. Die Initiative Kupfer freut sich, dass sie helfen konnte, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen.
Die Meisteraktion, die wissbegierige und karrierebewusste SHK-Profis mit einem Meisterstipendium in Höhe von 2.500 € für die Ausbildung zum Meister für Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik belohnt, ist im vergangenen Jahr auf eine riesige Resonanz gestoßen. Mehr als 1.000 Fachleute haben sich auf der Website www.kupfer.de über die Aktion informiert; 500 haben letztendlich mitgemacht.
Förderung der Meisterausbildung
Teilnehmen konnte jeder, der eine Ausbildung zum/ zur Anlagenmechaniker/ Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bzw. die bisherigen Berufe Gas- und Wasserinstallateur und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer und damit eine abgeschlossene Berufsausbildung hat. Mittels eines Online-Wettbewerbs, in dem verschiedene Fragen aus dem Bereich der Installationstechnik beantwortet werden mussten, und einer persönlichen Bewerbung konnten sich die Interessenten um das Stipendium bemühen.
Die verbleibenden vier Stipendiaten, Johann Englhart aus dem bayerischen Tuntenhausen, Benjamin Reich aus Nidderau, Mario Huf aus Hattert-Laad und Peter Reinhardt aus Güglingen haben die Meisterausbildung begonnen und schon einige Teilprüfungen erfolgreich bestanden.